Google legt Schwerpunkt auf Mobile Search

Spannende News von Google: Das Thema Mobile wird weiter priorisiert. Jetzt schon wichtige Aspekte wie Ladezeiten und Responsive Webdesign werden damit zusätzlich an Bedeutung gewinnen. Wie Gary Illyes in seiner Keynote auf der Pubcon in Las Vegas mitteilte, wird Google in den kommenden Monaten seinen Suchindex in zwei separate Versionen aufteilen. Neben der Desktopvariante gibt es künftig eine mobile Variante, wobei Google sein Hauptaugenmerk künftig auf die Pflege des Suchindex für mobile Endgeräte legen will. Dieser soll dann auch häufiger als der Desktop-Index aktualisiert werden wird, so Illyes.

Mobile first

Google: Mobile First

Die Priorität auf den mobilen Suchindex zu legen, sei ein notwendiger Schritt um die Suchergebnisse  auf den mobilen Endgeräten zu verbessern. Für die Google-Suche gewinnen mobile Endgeräte also immer mehr an Bedeutung.

Diese Entwicklung war bereits mit dem Update „Mobilegeddon“ im April 2015 abzusehen. Und Google drängt seit dem mit weiteren Maßnahmen darauf, dass Webseiten-Betreiber ihre Websites „mobile-friendly“ gestalten.

Mit Hilfe eines separaten Indexes für mobile Endgeräte, könnte Google nun eine Möglichkeit für den Googlebot schaffen, Responsive Websites häufiger und mit Vorrang zu crawlen sowie entsprechend mit Priorität zu indexieren.

Was bedeutet das für Webmaster und SEO’s?

Mit der Ankündigung einer bevorstehenden Aufteilung des Google-Suchindexes gibt Google ein deutliches Signal, dass für die Suchmaschine die mobile Suche künftig wichtiger ist als die Desktop-Suche. SEOs und Webmaster sollten daher den Focus ebenfalls stärker auf die mobile Version ihrer Website legen.

Als Minimalanforderung gilt es, die Website auch auf mobilen Endgeräten optimiert darzustellen, was beispielsweise durch eine eigene Mobileversion oder – meist eleganter – mit Responsive Webdesign erfolgen kann.

Eine mobile-optimierte Darstellung der Website ist jedoch erst der erste Schritt. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Geschwindigkeit beim Seitenaufbau. Diese ist nicht nur ein Bewertungs-Faktor für den Google-Ranking-Algorithmus. Auch für die Benutzerzufriedenheit und damit das Erreichen der Zielgruppe scheint sie ganz elementar. Nach Angaben von Google verlassen 53 Prozent aller Besucher einer Website diese sofort wieder, wenn sie nicht innerhalb von 3 Sekunden vollständig geladen ist.

Die Ladezeiten eurer Website lassen sich mit einer sauberen, schlanken Programmierung, durch optimierte Bild- und Grafikdateien, Weglassen unnötiger Code-Bestandteile wie z.B. nicht gebrauchte CSS-Anweisungen und JavaScript-Bibliotheken, dem Einsatz von Caching-Technologien etc. beschleunigen. Überprüfen könnt ihr dies zum Beispiel mit dem Google Pagespeed Tool.

Einen noch weiterführenden Weg zur Geschwindigkeitsoptimierung, der vor allem für Websites mit hoher Publikationsdichte interessant ist, bietet die von Google mit unterstützte AMP-Technologie (Accelerated Mobile Pages).

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