Wir könnt ihr hochwertige WordPress Plugins erkennen

WordPress ist schon seit Jahren die Nummer 1 unter den Content Management Systemen. Besonders um eigene Blogs zu verwirklichen, ist WordPress eine tolle Lösung, die mit kurzer Einarbeitungszeit die Umsetzung schöner Websites ermöglicht. Ein Wehrmutstropfen: je belieber ein CMS ist, je beliebter wird es auch als Angriffsziel bei Hackern. Das Thema Sicherheit spielt also eine große Rolle. Nicht nur für das CMS, sondern auch für verwendete Plugins und Erweiterungen.

Die Welt von WordPress beheimatet abertausende von Plugins und Themes, die euch bei der Umsetzung eures Blogs helfen können. Jedes Plugin, welches in WordPress installiert wird, birgt jedoch eine potenzielle Gefahr für eure CMS im Punkto Sicherheit.

Besonders für Neueinsteiger ist es nicht auf einen Blick ersichtlich, welche Plugins mit höherer Sicherheit installiert werden können ohne größere Probleme zu verursachen. WordPress selbst teilte mit, dass rund 45 Prozent der auf WordPress gelisteten Plugins im offiziellen Verzeichnis veraltet sind und seit zwei Jahren keine Updates mehr erhalten haben.

Wie könnt ihr mit wenig Aufwand ein Plugin auf seine Qualität prüfen?

Dazu 3 einfache Regeln, die euch die Orientierung erleichtern:

Regel Nr. 1: Beliebtheit und Bewertungen

Einen ersten Eindruck erhaltet ihr mit Blick auf die Beliebtheit und Bewertungen. Wird das Plugin von vielen Usern eingesetzt? Und wie kommen diese damit klar bzw. gibt es offensichtliche Mängel oder Sicherheitsprobleme?

Die Bewertungen eines Plugins sind natürlich immer mit Vorsicht zu genießen. Auch sie können –wie z.B. die Produktbewertungen bei Amazon – mitunter nicht der Realität entsprechen. Ihr könnt an Hand der Bewertungen jedoch grob abschätzen, wie zufrieden die Mehrheit der Nutzer mit dem Plugin ist. Wenn ein Plugin 4 bis 5 Sterne bekommen hat, handelt es sich wahrscheinlich um ein gutes Plugin. Und je mehr Bewertungen vorliegen, je schwieriger wird es sein, die Gesamtbewertung zu manipulieren.

Tipp: Lest euch auch bei guten Plugins ein paar negative Bewertungen durch. Oft werden dort nicht unterstützte Funktionen oder Probleme behandelt, die für vielleicht auch für euch wichtig sein können.

Regel Nr. 2: Regelmäßige Updates

Ein wichtiges Qualitätsmerkmal eines Plugins ist, dass regelmäßig Updates erscheinen. Da WordPress ebenfalls stetig weiterentwickelt wird, müssen auch die Plugins an den neuen Stand von WordPress angepasst werden. Des Weiteren zeigen regelmäßige Updates eines Plugins, dass die Entwickler die Arbeit an dem Plugin nicht eingestellt haben. Im Changelog könnt ihr einsehen wann das letzte Update veröffentlich wurde und welche Bugs gefixt wurden.

Plugins die lange kein Update mehr erfahren haben, sollten in der Regel nicht installiert werden. Veraltete Plugins können leicht Sicherheitslücken beinhalten, die es Hackern erleichtern, euren Blog oder eure Website lahmzulegen.

Regel Nr. 3: Support und Community

Gerade bei kostenlosen WordPress-Plugins könnt ihr nicht erwarten, dass ein großes Supportteam im Hintergrund steht. Ein Entwickler der jedoch auf Problemstellungen reagiert und Hilfestellung leistet, zeigt Interesse an seinen Nutzern und gegebenenfalls kann er so auch schneller auf häufig auftretende Probleme reagieren und diese bei dem nächsten Update beheben.

Problemlösungen zu häufig genutzten Plugins findet ihr meist auch in den einschlägigen WordPress-Foren. Es deutet ebenfalls auf die Qualität eines Plugins hin, wenn viele Probleme über die Online-Community gelöst wurden und sich viele Leute mit dem aktiven Einsatz des Plugins beschäftigen.

 

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