20 Dinge, die durch das Internet verdrängt wurden

Das Internet ist aus unserer heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Ob im Berufsleben oder im Alltag, überall scheint das Internet gegenwärtig. Besonders die Jugend, die mit dem Internet groß geworden ist, kann sich ein Leben ohne das Internet nicht mehr vorstellen. Man kann fast sagen, das Internet habe eine neue Generation Menschen hervor gebracht, die sich in ihren Interessen und Erwartungen an die Welt fundamental von früheren Generationen unterscheiden. Habt ihr euch nicht auch schon einmal die Frage gestellt, welche Dinge das Internet vernichtet hat? Was würde der Generation Internet heutzutage gar nicht mehr in den Sinn kommen zu tun?

Bei unseren Streifzügen im World Wide Web sind wir auf einen interessanten Artikel gestoßen, der sich genau mit diesem Thema beschäftigt. Wir haben euch die „20 Dinge die das Internet getötet hat“ im Folgenden kurz zusammengefasst.

Den englischsprachigen Originalartikel mit Infografik findet ihr hier.

  1. Pünktlichkeit

Vor der Zeit von Handys und Smartphones waren die meisten Leute pünktlicher als heute. Wieso? Heute kann schnell per Whatsapp, Facebook, Twitter, E-Mail, SMS und noch vielem mehr die geplante Verabredung vertröstet werden, dass es etwas später wird. Zusätzlich lassen Facebook und Co. einige Menschen die Zeit und ihre Verabredungen vergessen.

  1. Teletext

Viele Sportfreunde eines bestimmten Alters können dir ohne groß zu überlegen ihre favorisierte Teletextseite nennen. Wer braucht da denn noch das Internet? Nun, natürlich all die, die längst gar nicht mehr wissen, was Teletext ist und ihre Informationen bequem im World Wide Web aufrufen.

  1. Kauf des ersten Erotik-Magazins

Die meisten pubertären Jungs in der Zeit vor dem Internet mussten, wenn sie ein Erotikmagazin kaufen wollten, in den sauren Apfel beißen und sich dieses beim Zeitschriftenladen um die Ecke besorgen – schamesroter Kopf inklusive. Und gerade als man mit dem Magazin an die Kasse gehen wollte, war die Schlange natürlich besonders lang.

  1. Der Mythos über die Katzen-Intelligenz

Dank der vielen Katzen-Videos auf den unterschiedlichsten sozialen Medien, sehen wir  Katze heutzutage mit anderen Augen.

  1. Armbanduhren

In der heutigen Zeit schauen wir nicht mehr auf eine herkömmliche Armbanduhr, sondern auf überteuerte Multifunktions-Geräte.

  1. Gang zum Musikladen

Der Gang zum „Musik-Dealer“ seines Vertrauens gehört für viele auch vergangenen Zeiten an. Der moderne Musikhörer besorgt sich seine Musik im Netz über Amazon, iTunes, Spotify. Napster und Co.

  1. Handgeschriebene Briefe

Früher wurden noch Briefe mit der Hand geschrieben, um die Kommunikation mit einem entfernten Verwandten oder Freund aufrecht zu erhalten. Doch wer braucht so was heute noch? E-Mail, WhatsApp, Facebook und andere machen Kommunikation einfacher, schneller … manchmal aber auch sinnentleerter.

  1. Gedächtnis

Wieso sollen wir uns so viele Dinge merken, wenn wir doch auch digital jederzeit Zugriff haben? Fakten, Termine oder geschichtlich relevante Daten im Kopf? Braucht doch kein Mensch im Google-Universum.

  1. Freizeit

Wie oft nehmt ihr euch Zeit wirklich mal Zeit für euch? Einfach die Gedanken kreisen lassen und einen Moment in sich kehren. In Zeiten von Facebook und Youtube ist dies schwierig geworden, denn es gibt immer etwas Neues zu entdecken.

  1. Warten auf das Ergebnis eines sportlichen Ereignisses

Mittlerweile bekommen wir Informationen rund um die Uhr. Kennt ihr noch die Zeiten wo ihr die Fußball-Ergebnisse aus der Zeitung erfahren habt?

  1. „Nachtspaziergänge mit dem Hund“

Die Zeiten, dass der beste Freund des Menschen für geheime Telefonate oder gar Treffen herhalten muss sind vorbei. Das Internet bietet neue Wege für „verbotene Kommunikation“.

  1. Telefonnummern merken

Wer kennt heute noch die Telefonnummern seiner Familie und Freunde auswendig? Niemand. Dafür gibt es doch das Smartphone.

  1. Fremdsprachen

Dank Google-Übersetzter müssen wir uns nicht die Mühe machen und in einem Fremdwörterbuch nachschlagen. Einfach das gewünschte eingeben und Google übersetzt … wenn auch manchmal durchaus skurril. 

  1. Landkarten lesen

Wer liest heute noch Landkarten in der Zeit von Google Maps oder Navigationsgeräten, die einen so nett von A nach B führen.

  1. Privatsphäre

Im digitalen Zeitalter mit all seinen sozialen Netzwerken ist Privatsphäre oftmals kaum mehr vorhanden. Regierungen wurden für ihre Überwachsmethoden an den Pranger gestellt und noch vor einigen Jahren erzeugten die Pläne zur Volkszählung einen riesigen Aufschrei. Und heute? Nun veröffentlichen wir selbst freiwillig unsere persönlichsten Daten im Internet.

  1. Solitaire

Eines der bekanntesten Spiele um Langeweile zu bekämpfen wurde durch moderne Browsergames ersetzt.

  1. Konzentration

Durch die vielen Ablenkungsfaktoren, die das Internet bietet, ist es für viele unglaublich schwer geworden, die geplanten Aufgaben noch rechtzeitig erledigt zu bekommen.

  1. Angebote finden

Schluss mit Werbeprospekte blättern. Preisvergleich-Webseiten sind jetzt im Trend.

  1. Sich selbst neu erfinden

Schlussstrich, Neuanfang, alles auf Null? Sich neu zu erfinden ist viel schwerer geworden, wenn all deine Freunde sich Tag für Tag die alten Posts und Kommentare von dir anschauen können.

  1. Mittagspause

Bleibt ihr während eurer Mittagspause auch immer mal wieder am Schreibtisch und surft durch das Internet anstatt die Pause mit den Arbeitskollegen gemeinsam zu verbringen und reale soziale Kontakte zu pflegen?

 

Wie bereits gesagt, dies als Hinweis auf die – wie wir finden – anschauenswerte Zusammenstellung auf hongkiat.com. Schmunzeln erlaubt.

Fallen euch noch weitere Dinge ein, die das Internet verdrängt hat? Dann postet uns diese in die Kommentare. Oder schickt sie uns in einem handschriftlich verfassten Brief. 😉 

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