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Diese Web- und Social-Media-Trends erwarten euch 2017

Veröffentlicht: 12.01.2017

Das Jahr 2017 ist gerade erst frisch gestartet. Doch was ist 2017 für Webworker interessant sowohl im Web als auch im Social-Media-Bereich?

Jedes Jahr kommen neue Trends auf und diese sollten rechtzeitig erkannt und in aktuelle Projekte eingebracht werden. Hier eine kleine Auflistung, was uns voraussichtlich 2017 erwartet.

Social-Media-Trends

Snack-Content und Audiovisualität

Bereits letztes Jahr konnte sich ein Trend für audiovisuelle Inhalte abzeichnen. Soziale Netzwerke wie Instagram und Snapchat hatten damit im Jahr 2016 einen enormen Anstieg an Nutzer zu verbuchen und setzen den Trend der letzten Jahre fort.

Aktive User Instagram von 2013 bis Mitte 2016

Statistic: Number of monthly active Instagram users from January 2013 to June 2016 (in millions) | Statista
Find more statistics at Statista

Aktive User Snapchat von  2014 bis Ende 2015

Infografik: Snapchat wächst rasant  | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Mitte des Jahres 2016 lagen die aktiven Nutzerzahlen von Snapchat bereits bei 150 Millionen. Mittlerweile könnte Snapchat die 200 Millionen-Marke geknackt haben.

Besonders Snapchat ist ein Vorreiter im Bereich Snack-Content und Audiovisualität, auf die auch die anderen großen Netzwerke 2017 setzen werden. Im Jahr 2017 wollen Nutzer möglichst schnell und auf den Punkt informiert werden. Und das am liebsten mit bewegten Bildern und kurzen Videos. Einfache Bilder werden 2017 weiter an Kraft und Reichweite einbüßen müssen.

Facebook hat auf diesen Trend schnell reagiert und seine Live-Streaming Funktion auf den Markt gebracht. Unternehmen und Marketer sollten 2017 ihr Augenmerk auf diese Funktion richten, um eine möglichst hohe Reichweite zu erreichen.

Facebook 2k17

Facebook ist immer noch das größte soziale Netzwerk weltweit. Doch Facebook verliert aktuell an Boden und ist nicht mehr die Nummer Eins – gerade unter jungen Leuten. Die aktuelle JIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest stellte fest, dass nur noch 43 Prozent der Jugendlichen im Alter zwischen 12-19 Jahren mehrmals pro Woche Facebook aktive nutzen. 2015 lag die Zahl noch bei 51 Prozent.

Bedeutet das, dass Facebook out ist?

Facebook mag an Attraktivität für die junge Zielgruppe verloren haben, allerdings tummeln sich auf Facebook immer noch weltweit 1,65 Milliarden Nutzer und diese Zahl ist trotz allem atemberaubend. Facebook wird in den kommenden Jahren einen Wandel durchleben und sich auf die neuen Begebenheiten einstellen. Vielleicht wird Facebook sich vom Kern als soziales Netzwerk auch mehr und mehr entfernen und langfristig stärker Plattform für Informationsbeschaffung oder Informationsquelle dienen.

Was bedeutet das für Marketing auf Facebook?

Laut Forschern von Forrester ist Facebook für Unternehmen nicht mehr so sinnvoll. Aufgrund des Algorithmus würden durchschnittlich nur 2 Prozent der Nutzer durch einen Post erreicht werden und 0,1 Prozent würden aktiv damit interagieren. Dass die Interaktion der Nutzer auf Facebook nicht die beste ist, ist schon seit längerem Bekannt. Trotzdem sehen wir nicht, dass Facebook bereits 2017 uninteressant für Marketer und Unternehmen sein wird. Die Entwicklung von Facebook sollte langfristig jedoch verfolgt werden.

Webdesign-Trends

Webdesign

Der massive Einsatz von  Templates, Frameworks und Bibliotheken hat in den letzten Jahren vermehrt zu einem Einheitslook im Web geführt. Bestimmte Design-Trends wurden schnell von vielen Webdesignern aufgefasst, umgesetzt und prägen die Internetwelt. Auch das Flat-Design setzte Maßstäbe bei der Gestaltung von Internetseiten. Vielleicht wird sich das 2017 etwas wandeln: Gerade für Webdesigner wäre es wünschenswert, wenn Kunden wieder mehr Wert auf die Individualität ihrer Webdesigns legen. Nach einer Zeit des dezenten, reduzierten Weiß werden wir voraussichtlich in diesem Jahr auch eine Veränderung in der farblichen Gestaltung sehen. Es wird wieder etwas bunter und mit intensiveren Farbwerten gearbeitet. Das bedeutet aber nicht, dass modernes Webdesign zurück ins Hippy-Zeitalter geschossen wird.

Videos

Nicht nur soziale Netzwerke bauen auf audiovisuellen Inhalt. Auch Websites sollten immer mehr auf Videos und bewegte Bilder setzen. Ob schmückend, zum Beispiel als animierter Hintergrund des Headers, oder für die Übermittlung von Informationen. Audiovisualität eignet sich für viele Anwendungsbereiche und macht eine Website noch attraktiver.

Dank der SVG-Technologie ist es zudem deutlich einfacher geworden, Illustrationen zu animieren. Vielleicht könnt auch ihr das 2017 in euren neuen Projekten einfließen lassen. Wahrscheinlich wird die Nutzung dieser Technologie bei qualitativ hochwertigen Projekten spürbar zunehmen.

Performance

Webdesign Trends 2017: Performace

Die Performance wird auch 2017 eine tragende Rolle für Webdesigner und deren Kunden spielen. Nicht nur für Google ist die Performance, sprich: Geschwindigkeit, einer Website ein wichtiges Kriterium für das Ranking. Auch der Internetnutzer selbst ist ungeduldig. Webdesigner sollten bei ihren gestalterischen Entscheidungen daher auch die Perfomance im Blick behalten.

CSS Grids

2017 werden CSS Grids weitgehend von den meisten Browsern unterstützt. Somit wird diese Layout-Technik immer mehr als Layout-Modell zum Einsatz kommen.

Was sie sind und wie ihr CSS Grids einsetzt, dazu findet ihr einen ausführlichen Guide auf css-trick.de.

Fazit

Das Jahr 2017 ist noch jung und wir dürfen gespannt sein, wie sich die Trends sowohl im Webdesign als auch in der Social Media Nutzung entwickeln. Eines kann man mit Sicherheit sagen, es wird nicht langweilig. Wir freuen uns auf die weiteren Entwicklungen in der Onlinewelt.

Veröffentlicht in:Allgemein, SEO und Onlinemarketing, Webdesign und Internetseiten erstellen | Keine Kommentare

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